AMC Roth e. V.
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AMC Fahrer beim Red Bull Hare Scramble

Hilpoltsteiner Endurofahrer beim knüppelharten Erzbergrodeo

Im Finale: Lukas Krauß (AMC Roth) und Markus Brandl starteten im steirischen Eisenerz 

 
Da legst di nieder. Angesichts der extremen Steigungen kippte der Großteil der Fahrer an manchen besonders kniffligen Passagen einfach um.



Lukas Krauß mit seiner KTM EXC 250 F vor dem berüchtigten Erzberg.


Zum Auftakt der viertägigen Rennsportveranstaltung standen zwei Ausscheidungsrennen, die so genannten „Generali Iron Road Prologe“ auf dem Programm. Nur 500 von etwa 1500 Teilnehmern konnten sich dort fürs Finale qualifizieren, und den „Dirtbikern“ wurde im Kampf gegen Berg und Stoppuhr alles abverlangt. Auf der bis zu 30 Meter breiten und 13,5 Kilometer langen Schotterpiste entscheiden Fahrtechnik, Linienwahl und purer Speed über Sieg oder Niederlage.

Wie alle Teilnehmer fuhren Lukas Krauß und Markus Brandl die Prologstrecke jeweils einmal am Freitag und am Samstag. Bei diesem Prolog wurden die Fahrer im Abstand von 20 Sekunden auf den Berg losgelassen. Sobald der Fahrer die Freigabe erhalten hatte, zählt bis zum Gipfel nur mehr beherztes Gasgeben, optimale Linienwahl und viel Mut sowie perfekte Fahrtechnik in den schnellen Kurven.

Nach den beiden Läufen belegte Markus Brandl den 232. Platz, und Lukas Krauß kam auf Rang 482 in dem Feld von rund 1500 Startern. Damit hatten sich die beiden für das Hauptrennen, den „Red Bull Hare Scramble“, qualifiziert. Dabei hatten die 500 Starter vier Stunden Zeit, den Berg zu bezwingen und die insgesamt 23 Checkpoints zu passieren. Ein nahezu aussichtsloses Unterfangen, nur eine Handvoll Fahrer erreicht normalerweise das Ziel.

Gestartet wurde in Gruppen von je 50 Fahrern, die Startaufstellung richtet sich nach der im Prolog gefahrenen Bestzeit jedes Fahrers. Die schnellsten 50 Prologfahrer stehen somit in der ersten Startreihe. Endlos steile Auffahrten, enge Wald- und unbarmherzige Felspassagen sowie Respekt einflößende Abfahrten mussten die Teilnehmer bezwingen und Punkt 16 Uhr fiel die Zielflagge. Am Ende des Kampfes mit dem Berg konnten Markus Brandl mit Platz 301 und Lukas Krauß mit Platz 390 zufrieden sein. Den Zielstrich hatten sie freilich nicht gesehen, alles in allem bewältigten nur 31 Fahrer die komplette Renndistanz.

Quelle: http://www.nordbayern.de