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24h Rennen Langensteinbach 2015 - Zeitungsartikel Roth Hilpoltsteiner Volkszeitung

Nach Langensteinbach ruft der Erzberg

Dem 24-Stunden-Rennen in Sachsen folgt Hard-Enduro-Herausforderung in Österreich - 03.06.2015 17:12 Uhr

Da geht es rauf: Nachdem Lukas Krauß zusammen mit Thomas Schmidt das Langstreckenrennen in Sachsen fast gewonnen hätte, versucht er sich erneut am Erzberg. Begleiter ist sein Vater Michael.

Da geht es rauf: Nachdem Lukas Krauß zusammen mit Thomas Schmidt das Langstreckenrennen in Sachsen fast gewonnen hätte, versucht er sich erneut am Erzberg. Begleiter ist sein Vater Michael. © Foto: oh

Die beiden als unerfahren geltenden Mittelfranken lagen schon nach ein paar Runden auf dem fünften Platz. Die extrem staubige und anspruchsvolle Strecke, die mit zahlreichen steilen Auf- und Abfahrten gespickt war, wurde von Runde zu Runde schwerer zu fahren, da sich immer mehr tiefe Spurrillen bildeten.

Die von der Firma Offroadsport Noderer vorbereiteten Sherco-Maschinen hielten tadellos durch, sodass sich das Helferteam, das aus Familienmitgliedern und Freunden bestand, auf die normalen Servicearbeiten wie Luftfilter waschen, neue Reifen montieren, Nachtanken, Kühler reinigen, Öl-Kontrolle und vor allem auf die Betreuung der Rennfahrer konzentrieren konnte. Diesen wurde wahnsinnig viel abverlangt, da das Zweier-Team ständig mit einem Fahrer auf der Strecke war.

Nach geplanten sechs bis zehn Runden wurde der Transponder an den Team-Kollegen übergeben, so blieb kaum Zeit sich zu regenerieren. Bis zum Abend hielten sich Krauß und Schmidt sogar ein paar Stunden auf dem ersten Platz. Plötzlich einsetzender Regen in der Nacht machte manche Auffahrt wegen des extrem rutschigen Lehmbodens zum kaum fahrbaren Hindernis, es mussten neue Reifen montiert werden. Wegen der Unerfahrenheit beim Fahren mit Zusatzscheinwerfern, musste sich das „Sherco-Duo“ bis zum Morgengrauen wieder mit dem zweiten Platz begnügen. In den Morgenstunden griffen die beiden den ersten Platz an, der wegen der starken Fahrleistung auch möglich gewesen wäre. Viele Freunde und Bekannte, die durch den Online-Liveticker informiert waren, spornten durch Telefonanrufe und SMS das Team und die Fahrer euphorisch an, durchzuhalten. Von dieser Welle des Mitfieberns getragen, freuten sich die beiden am Ende über den zweiten Platz.

 Die nächste Herausforderung wird für Lukas Krauß an diesem Sonntag die Teilnahme am weltweit größten Hard-Enduro-Rennen am Erzberg in Österreich sein. Sein Ziel ist es, die letztjährige Platzierung zu verbessern. Lukas konnte seinen Vater Michael nach langem Überreden dazu bringen, dass dieser mit ihm an den Start geht.

Quelle: Roth Hilpoltsteiner Volkszeitung